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Wir für Euch

Das ist uns wichtig!

Der Mensch im Mittelpunkt!

 

Freie Wählergemeinschaft – Liste 6 – wählen

 

 

FWG-Kreisverband Bernkastel-Wittlich e.V  (kleines Wahlprogramm)

 

Liebe Wählerinnen und Wähler,

 

auch bei der diesjährigen Kommunalwahl haben Sie bei der FWG  bodenständige Kandidatinnen und Kandidaten, die parteilos, sachorientiert und mit viel Engagement ehrenamtlich arbeiten. Diese Menschen sind die eigentliche „Alternative“ für Sie, wenn es darum geht Kommunalpolitik  aus der Mitte der Bevölkerung heraus zu gestalten, ohne dass irgendwelche Ideologien aus den Parteizentralen zu beachten sind.

 

Das ist uns wichtig:

 

Der ländliche Bereich darf nicht zu Gunsten der großen Städte hinten angestellt werden. Der ländliche Bereich muss für junge und alte Menschen gleichermaßen attraktiv sein und bleiben. Gott sei Dank ist der Landkreis Bernkastel-Wittlich einer der ersten gewesen, der sich darum gekümmert hat, dass wir eine umfassende Digitalisierung mit schnellem Internet für alle Haushalte realisieren können. Das ist ein riesiger Standortvorteil für unsere Betriebe  und den Erhalt von regionalen Arbeitsplätzen. Die Menschen müssen auch nicht mehr unbedingt zu ihrem Arbeitsplatz fahren. Arbeiten in der digitalen Welt bedeut auch, dass die Arbeit auch von zu Hause aus erledigt werden kann. Denn auf dem Land ist unsere Heimat und es lässt sich dort gut und auch noch bezahlbar wohnen.

 

Um die Flucht der jüngeren Menschen in die Städte zu verhindern und einer „Vergreisung“ der Dörfer entgegen zu wirken, müssen neben dem Internet auch die sonstigen Rahmenbedingungen stimmen. Hier gilt es vor allem die Grundversorgung, wie Geschäfte für den täglichen Bedarf und als soziale Treffpunkte (Lebensmittel, Backwaren, Metzgerei, Cafe, Treffpunkt) und auch eine medizinische Versorgung in erreichbarer Nähe anzubieten. Auch die Mobilität ist wichtig.Durch einen besseren und bezahlbaren öffentlichen Nahverkehr,  gut ausgebaute und an den Fernverkehr angebundene Straßen, Radwege und besonders für Senioren auch der Bürgerbus  oder das Bürgertaxi gewährleisten diese Ziele. 

 

Wir fordern deshalb die Fernwege in der Region Eifel, Hunsrück fertig zu stellen. Der Lückenschluss bei der A1 und die Fertigstellung des durchgehenden 4-spurigen Ausbaus der B50 neu sind ein Muss!. Schluss mit den „Rumpelstrassen“ im Kreisgebiet. Das gilt sowohl für die Kreisstrassen, als auch für die Landesstrassen. Ein Straßenzustand wie z.B. zwischen Greverath und Niersbach ist nicht hinnehmbar!

 

Leben auf dem Land bedeutet auch, dass es ein funktionierendes Gemeinwesen in Vereinen, Feuerwehr, Kindergarten und Schule gibt. Auch kleine Schulen müssen erhalten bleiben. Nicht immer ist eine Kosten- Nutzen Betrachtung das, was wirklich gebraucht wird. Die soziale Bedeutung ist für die FWG höher zu gewichten als der reine Kostenfaktor. Damit die Vereine auch weiter wichtige Säulen für das Leben auf dem Land bleiben, gehört für uns das Zusammenwirken zwischen Schule und den Vereinen dazu. Insbesondere durch die Zunahme der Ganztagsbetreuung in den Grundschulen wird es zunehmend schwieriger, Kinder für  Sport und Musik zu gewinnen. Hier muss die Schule in ihren Nachmittagsarbeitsgemeinschaften unterstützend wirken. Bei den betreuenden Grundschulen ist dies durch Freistellung der Kinder für Übungsstunden in den Vereinen, möglich. Anders sieht es bei den verpflichtenden Ganztagsgrundschulen aus. Hier fordert die FWG eine Gleichstellung beider Schulsysteme.

 

Ganztägiges Lernen erfordert gesunde Ernährung. Um dies zu gewährleisten unterstützt die FWG die frische Speisenzubereitung in den Schulen, ggf. in Kooperation mit der Kita. Wo dies nicht möglich ist, muss bei künftiger Ausschreibung der Dienstleistung in der Gewichtung eindeutig die Qualität (muss anschließend aber auch kontrolliert werden) Vorrang vor dem angebotenen Lieferpreis haben.

 

Zuwendungen der Kommunen an die Kulturvereine (Musik, Gesang, Theater e.t.c.) sind freiwillige Leistungen, die der Bewertung durch die Kommunalaufsicht unterliegen. Hier fordert die FWG, dass schon in zwei Koalitionsverträgen seitens der Landesregierung zugesicherte „Kulturfördergesetz“ endlich zu verabschieden und die Kultur dem Sport gleich zu stellen. In anderen Bundesländern wie Baden-Würtemberg, Bayern gilt das schon lange.

 

Wie bemerkte schon Napoleon Bonaparte vor über 200 Jahren: „Nichts bewegt das Gemüt eines Menschen so sehr wie die Musik, darum ist es Pflicht einer jeglichen Regierung diese zu fördern!“

 

Sie sehen also, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, es gibt viel zu tun. Lassen Sie es uns gemeinsam angehen.

 

Deshalb

 

Liste 6 - FWG

 

Demographie-Strategie 2030

  • Sicherstellung der Grundversorgung
  • Sicherstellung der ärztlichen und notärztlichen Versorgung im Kreisgebiet
  • Einsatz von Gemeindeschwestern
  • Förderung der Mobilität für Senior/innen/en

 

Bildung/Kultur

  • Digitale Schule, Schule von morgen voranbringen
  • Gleichstellung von Betreuungsschulen mit verpflichtenden Ganztagsschulen
  • Gesundes Schulessen
  • Schulsozialarbeit mit Augenmaß bei voller Kostenübernahme durch das Land RLP
  • Grüne Ampel für Kulturfördergesetz

 

Strassen und Verkehr

  • Rote Karte für unzumutbare und unnötige Abstufungen
    von klassifizierten Straßen zu Gemeindestrassen
  • Rote Karte für Schlaglochalleen
  • Rote Karte für Verzögerungen beim Lückeschluss A 1 und B50-neu
  • Sicherstellung von zumutbaren Wegen entlang der B50-neu für die Landwirte
    und sonstigen langsam fahrenden regionalen Verkehr
  • Bezahlbare Anliegerausbaubeiträge

 

Abfallwirtschaft

  • Zusätzliche Einrichtung von ortsnahen Wertstoffhöfen mit
    Grüngutannahmestellen und Erdaushublagern

 

Bedarfsangepastes

Kita-Gesetz

  • Betreuungszeiten von mindestens 7 Stunden täglich erfordern mehr
    Personal und mehr Räumlichkeiten. Diese Mehrkosten dürfen nicht
    einseitig zu Lasten der Gemeinden gehen. Hier muss das Land ran.
    „Wer bestellt muss auch zahlen!“